Marketing ABC

ABC-Analyse

Die ABC-Analyse (auch Pareto-Analyse genannt) ist eine betriebswirtschaftliche Priorisierungsmethode. Aufgaben, Produkte, Materialien, Lieferanten oder Kunden werden zur besseren Enscheidungshilfe in A (sehr wichtig/sehr dringlich), B (wichtig/dringlich) und C (weniger wenig/weniger dringlich) kategorisiert. Je nach Bedeutung und Beitrag zum Unternehmenserfolg werden die Dinge absteigend geordnet.

Affiliate-Marketing

Beim Affiliate-Marketing geht es um eine partnerschaftliche Zusammenarbeit im Internet zwischen einem Verkäufer (Advertiser/Merchant/Werbetreibender) und einem Webseitenbetreiber (Publisher/Affiliate), der dem Verkäufer einen Platz für Werbemöglichkeiten (Banner oder Links zu Online-Shops) auf seiner Internetseite zur Verfügung stellt. Klickt ein Interessent darauf, gelangt dieser auf die Wunschseite des Verkäufers und nimmt dort im besten Fall eine Handlung (Kauf) vor.

Der Webseitenbetreiber erhält dafür eine vorher festgelegte Provision. Diese kann sich in der Vergütung unterschiedlich darstellen: Zum Beispiel bei Klick, pro gewonnenen Kontakt oder eingegangener Bestellung. Durch das Tracking der Nutzer bei deren Klick auf andere Seiten muss dieser hierrüber informiert werden und einverstanden sein.

Auch ist es möglich, über ein professionelles Affiliate Netzwerk, Affiliate-Marketing abzuwickeln.

AIDA-Modell

Das AIDA-Modell (auch: AIDA-Prinzip/AIDA-Formel) ist ein Werbewirkungsmodell und stammt aus der Werbepsychologie. Entwickelt wurde es vom Amerikaner Elmo Lewis im Jahr 1898. Es zeigt auf, wie der Einsatz von Werbemitteln sich auf die Kaufentscheidung von Konsumenten auswirken kann. Ziel ist es, Verkaufsprozesse in Bezug auf die Zielgruppe wirksam zu verbessern.

Das Wirkungsprinzip von AIDA steht für vier Stufen, die der potenzielle Kunde durch den Kontakt mit der Werbebotschaft durchläuft bis zur Kaufentscheidung:

  • Attention (Aufmerksamkeit wecken) - Interest (Interesse wecken) - Desire (Wunsch auslösen) - Action (Kauf durchführen).

Das AIDA-Modell lässt sich auch anwenden, um zum Beispiel PR-Maßnahmen zu planen/zu analysieren oder um *Snippets zu schreiben (*Kurzzusammenfassung einer Webseite, die auf Suchergebnisseiten, wie bei Google erscheinen), die relevant für Suchende sind und zum Klicken animieren.

Um moderne und nicht immer linear ablaufende Verkaufsprozesse in der On- und Offlinewelt abzubilden, reicht das AIDA-Modell oft nicht mehr aus und es werden nicht-hierarchische Mehrprozessmodelle eingesetzt. Werbetreibende sollten beachten, dass es ein Stufenmodell ist, welches nicht alles abbildet was zudem wichtig ist, wie individuelle Seiten des Kaufentscheidungsprozesses.

Algorithmus

Der Begriff Algorithmus kommt aus der Mathematik und Informatik. Ein Algorithmus (Programmcode, geschrieben nach einer strikten Syntax) ist eine Reihe von endlich vielen Einzelschritten, die zu einem bestimmten Ziel führen. Zum Beispiel nutzen Navigationsdienste, soziale Netzwerke oder Suchmaschinen Algorithmen. Diese legen fest, welche Ergebnisse den Menschen angezeigt werden. In der digitalen Welt sind Algorithmen überall anzutreffen. Algorithmen machen sich das Verhalten der Menschen zunutze und verbessern damit ihre Ergebnisse.

ALT-Tag

Ein ALT-Tag (oder ALT-Attribut) ist ein hinterlegter Alternativtext, der ein Bild/eine Grafik beschreibt. Suchmaschinen verwenden den Alt-Tag, wenn Inhalte mal nicht geladen/angezeigt werden können. Er sollte eine kurze, nützliche Beschreibung und das Hauptkeyword enthalten. Menschen mit Sehbehinderung bekommen zu den Inhalten barrierefreien Zugang, indem sie sich diese vorlesen lassen. Auch ist der Alt-Tag hilfreich für das Ranking in der Bildersuche.

Backlink

Ein Backlink (deutsch: Rückverweis) ist ein von einer anderen Webseite kommender, externer Link, der zur eigenen Webseite führt. Kommen nützliche und thematisch passende Backlinks häufig vor, ist dies oft als Indiz für Relevanz bzw. Popularität einer Webseite zu verstehen und ob diese im Internet Ansehen erfährt. Backlinks sind für die Suchmaschinenoptimierung bedeutungsvoll.

Briefing

Informationsgespräch (Basisgespräch) zwischen Kunde und Werbeagentur über Produkt, Problem, Ziel, Absatz, Werbung, Mafo, Wettbewerb, Etat. Ausgangspunkt für den Beginn der Agenturarbeit.

Cause related Marketing

Im Rahmen eines nachhaltigen Wirtschaftens eines Unternehmen und von Nachhaltigkeitsmarketing bedeutet Cause related Marketing die Zusammenarbeit eines Unternehmens mit einer Nonprofit-Organisation, von der beide profitieren. Im Rahmen einer glaubwürdigen, transparenten Unternehmens- und Werbekampagne wird der Verkauf eines Produktes an eine Spende gebunden und steht für eine „gute Sache“.

Computer sperren

Sicherheits-Tipp: Beim Verlassen des Arbeitsplatzes, egal ob im Homeoffice, am Arbeitsplatz oder im Zug konsequent den Bildschirm sperren! Mit der Tastenkombination Windows-Taste + L sperren Sie den Bildschirm. So schützen Sie Ihren Computer vor unberechtigten Zugriffen, Einsichtnahmen und Ausspähungen.

Copywriting

Die Erstellung von Texten zu werblichen Zwecken wird Copywriting genannt. Ziel ist es, durch Verfassen von guten Werbetexten, ein Produkt oder eine Dienstleistung so schlüssig und nachvollziebar vorzubringen, dass potenzielle Kunden davon profitieren und es erwerben möchten. Mit der AIDA-Formel können Texte in der Werbebranche aufgebaut werden. Ein Copywriter schreibt gewinnbringende Werbetexte und stellt den besonderen Kundennutzen heraus. Er informiert sich im Vorfeld eingehend über die Zielgruppe und das Produkt oder die Dienstleistung, die verkauft werden soll, damit Emotionalität, Schreibstil und Sprachmelodie der Zielgruppe angepasst werden können.

CTA

CTA bedeutet Call-to-Action. Dabei handelt es sich um eine sinnvoll platzierte Handlungsaufforderung in Form eines Bildes, Buttons oder Textes. Damit soll bei der Zielgruppe eine bestimmte Reaktion ausgelöst werden, z. B. „Jetzt downloaden“ oder „Jetzt anrufen.“ Das Ziel ist die Erhöhung der Conversion Rate wie durch die Umwandlung bspw. eines Interessenten in einen Kunden.

Customer Journey

Mit Customer Journey ist die Kundenreise gemeinst, die ein potenzieller Kunde durchgeht, bis dieser sich für den Kauf eines Produktes oder einer Dienstleistung entscheidet. Die Kundenreise bzw. der Weg wird in verschiedene Phasen eingeteilt. Angefangen beim ersten Berührungs- oder Informationspunkt, bis hin zur endgültigen Kaufentscheidungund darüber hinaus in die Kundenpflege hinein. Die Customer Journey bezieht die Berührungspunkte (Touchpoints) eines Konsumenten mit einer Marke, einem Produkt oder einer Dienstleistung mit ein. Mit dem Customer Journey Modell Ansatz ist es möglich, für die Zielgruppe ganzheitliche Online- bzw. Content-Marketing Strategien zu entwerfen. Der Weg des Kunden mit allen Touchpoints kann über die Customer Journey Mapping Methode verständlich und transparent gemacht werden, zu neuen Ideen und Strategieansätzen führen.

Display-Anzeigen

Display-Anzeigen sind Anzeigen, die auf anderen Webseiten interessen-, zielgruppen- und themenspezifisch geschaltet werden. Diese können sich in Form und Größe unterscheiden sowie animiert oder statisch, mit Bildern, Texten, Videos oder interaktiven Elementen versehen werden. Sie haben Namen wie Leaderboard, Skyscraper oder Vertical Rectangle. Je nach Webseite müssen Display Anzeigen in geeigneter Größe aufbereitet und in geeignetem Bildformat abgespeichert werden. Um Anzeigen schalten zu können, bedient man sich des Google Displaynetzwerkes. Dabei gilt es, die Google Ads-Richtlinien zu berücksichtigen.

Double-Opt-In

Double-Opt-In steht für rechtssichere Newsletter-Anmeldungen. Trägt jemand seine E-Mail-Adresse für einen zukünftigen Newsletter in einem Verteiler ein (Single-Opt-In), muss er anschließend eine Bestätigungs-E-Mail zugeschickt bekommen mit der Aufforderung, die Anmeldung zu bestätigen. Mit der Bestätigung ist der Double-Opt-In abgeschlossen. Mit einem Double-Opt-in-Verfahren soll ausgeschlossen werden, dass unaufgefordert E-Mails mit kommerziellen Inhalten verschickt werden können, da dies nicht erlaubt ist.

E-A-T

E-A-T steht für Expertise, Autorität und Trust. Dabei handelt es sich um ein tiefgründiges Konzept, welches für die Suchmaschinenoptimierung wichtig ist und auf ein positives Ranking einzahlen soll. Im Vordergrund stehen Relevanz und die Befriedigung der Suchintension der Suchenden. Inhalte werden nach dem E-A-T Konzept geprüft und bewertet. In dem Zusammenhang seien die „Search Quality Evaluator Guidelines“, früher auch „Quality Rater Guidelines“, von Google genannt. Dies sind umfangreiche und historisch gewachsene Richtlinien zur Bewertung der Qualität der Suche. E-A-T spielt bei zum Beispiel bei YMYL-Seiten eine wichtige Rolle.

Expertise (dt. Experte): Steht für Spezialwissen und die Erfahrung eines bestimmten Autors/Publishers zu einem oder mehreren Themen. Autorität (dt. Ansehen, Können): Steht für die Bekanntheit eines Autors, einer Webseite oder des Inhalts im speziellen Themenfeld. Trust (dt. Vertrauen): Steht für die Glaubwürdigkeit eines Autors, der Webseite, des Inhalts bezogen auf bestimmte Themenbereiche.

E-Commerce

Der Begriff E-Commerce“ (oder eCommerce) leitet sich aus der englischen Sprache ab und bedeutet übersetzt „elektronischer Handel.“ Er umfasst den elektronischen Handel, das Werben, Kaufen/Verkaufen von Dienstleistungen und Waren im Internet mithilfe elektronischer Informationstechnologien. Ein typisches Beispiel für E-Commerce ist das Online Shopping. Vor dem Eröffnen eine Onlineshops bzw. kommerziell genutzter Webseiten sollten Verantwortliche über gesetzliche Anforderungen gut informiert sein. Arten von E-Commerce sind z. B. Business to Business-Commerce (B2B), Business to Consumer-Commerce (B2C) oder Consumer to Consumer-Commerce (C2C).

Earned Media

Earned Media heißt übersetzt „verdiente Medien“ und wird im Bereich der Mediaplanung als Medientyp bezeichnet. Earned Media Inhalte sind die, die durch andere erstellt und geteilt werden - die sich ein Unternehmen also durch andere verdient hat. Wie bspw. in sozialen Medien, Blogs oder Fachmagazinen von Bloggern, Journalisten, Influencern, Konsumenten, Freunden oder Geschäftspartnern.

Funnel

Der Funnel (dt.:Trichter) basiert auf einem Werbewirkungsmodell (Bsp. AIDA-Modell) und stellt einen Prozess dar, den ein potenzieller Kunde durchläuft, bevor er etwas kauft. Der Funnel zeigt versch. Kontaktpunkte mit dem Unternehmen. Ziel ist es, mit abgestimmten Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen sowie einer positiven Nutzererfahrung (Onlineshop, Landingpage...) aus einem Interessenten einen Kunden zu machen.

Google Business Profile (vorher Google My Business)

Google Business Profile ist ein kostenloses Tool von Google, mit dem Unternehmen, Einzelhändler, Handwerksbetriebe oder Selbstständige ihre Onlinepräsenz über die Google Suche und Google Maps verwalten können. Mit einem kostenlosen Unternehmensprofil finden neue Kunden in der Umgebung leichter zur angegebenen Adresse. Mit einem aktuell gehaltenen Profil lässt sich lokal gesehen Einfluss auf die Sichtbarkeit im Internet nehmen. Es ist also ein wichtiger lokaler Rankingfaktor in den Suchergebnissen.

Google Search Console

Die Google Search Console ist ein kostenloses Analysetool von Google. Es unterstützt Webseitenbetreiber beim Beobachten der Webseitenpräsenz in den Google-Suchergebnissen und bei der Suchmaschinenoptimierung. Berichte und Tools helfen dabei, den Google Suche-Traffic der Webseite und deren Leistung zu messen. Ebenso werden technische Probleme aufgezeigt, die schneller behoben werden können.

hreflang

Das hreflang-Linkattribut ermöglicht es Suchmaschinen, Inhalte in der richtigen Sprache anzuzeigen. Google oder Bing werden darüber informiert, dass es von einem Inhalt mehr als eine Sprach- und/oder Länderversion gibt. Dies wird einander zugeordnet. Suchmaschinen hilft es dabei, die internationale Webseiten-Architektur zu verstehen und zeigt Webseiten-Besuchern die richtigen Inhalte in ihrer Sprache/aus ihrem Land an.

HTML

HTML ist eine beschreibende Sprache (keine Programmiersprache), um Inhalte wie Texte und Bilder in einer strukturierten Form auf Internetseiten auszugeben.

Inbound-Marketing

Inbound-Marketing ist eine Marketing-Methode, um ganz gezielt potenzielle Kunden auf das Unternehmen aufmerksam zu machen. Und ihnen auf der gesamten Informationsreise im Internet, wie auf der Webseite oder über Social Media nützliche Inhalte zu geben. Mithilfe des Content-Marketings werden hilfreiche, informative oder unterhaltsame Inhalte im passenden Format (Bild, Interview, Erklärvideo...) erstellt, die von der Zielgruppe im richtigen Moment gefunden werden. Inbound-Marketing dient der Kundengewinnung und nachhaltigen Kundenbindung, wie mit E-Mail Marketing. Der Kunde bekommt ein ganzheitliches, positives Kundenerlebnis und wird nicht umgekehrt mit dem Gießkannenprinzip mit irgendeiner, unrelevanten Werbung zugespamt (= Outbund-Marketing), die zwar in jedem Briefkasten liegt, aber nicht gebraucht wird.

Index-Listing

Unter Index-Listing ist das Erscheinen einer Webseite in der Trefferliste einer Suchmaschine zu verstehen. Relevante Seiten (URLs) müssen im Index einer Suchmaschine vorhanden sein, denn das ist Voraussetzung dafür, dass diese wichtige Seiten einer Webseite in den Suchergebnissen anzeigen kann. Z. B. crawlt der Googlebot täglich Webseiten, bewertet sie nach Relevanz und nimmt sie in den Index auf.

JavaScript

JavaScript ist eine Skriptsprache, mit der u.a. dynamische Webseiten entwickelt werden. Dabei lassen sich bereits kleine Skripte zur Optimierung von Darstellung und Funktionen einer Webseite schnell umsetzen wie auch komplexe Frameworks. Auf Webseiten lassen sich ohne manuelles Nachladen Inhalte dynamisch verändern. JavaScript (oder auch ECMAScript) wird inzwischen von fast 95 Prozent aller Webseiten benutzt und ist somit eine der meistgenutzten Programmiersprachen weltweit.

Keyword

Keywords sind Suchbegriffe, die von Internetnutzern bei Suchmaschinen wie Google ins Suchfeld eingegeben werden. Treffen die von Webseitenbetreibern recherchierten und eingesetzten Keywords die Suchintension (Suchabsicht der Zielgruppe), können Suchmaschinen ein geeignetes Suchergebnis anzeigen. Der Suchende kann sich dann direkt auf die für ihn passende Webseite weiterklicken und sollte dort sofort hilfreiche Antworten vorfinden.

Landingpage

Eine Landingpage ist eine individuell gestaltete Webseite mit speziellen Informationen oder Angeboten im Rahmen einer Marketing- oder Werbekampagne, auf die ein Kunde/eine
ausgewählte Zielgruppe hingeleitet wird. Das geschieht z. B. durch Scannen eines QR-Codes, Klick auf eine Werbeanzeige in Social Media oder über eine Suchmaschine. Auf der Landingpage soll der Besucher zu einer Aktion (Conversion) bewegt werden wie zum Kauf oder zu einer Kontaktaufnahme.

Markup

Markup bedeutet auf deutsch Auszeichnungssprache. Damit ist eine maschinenlesbare Sprache für die Gliederung und Formatierung von Texten und anderen Daten gemeint. Mit ihr werden im Quellcode enthaltene Daten strukturiert und besser lesbar. Suchmaschinen können die Daten für die weitere Verarbeitung besser erfassen.

Monitoring

Monitoring wird in untersch. Bereichen eingesetzt wie im Online-Marketing, in SEO oder der Wissenschaft. Programme und Software (Bsp.: SISTRIX Toolbox oder Google Search Console) unterstützen/dokumentieren Beobachtungen von Fortschritten und Reaktionen, sammeln Daten und Wissen an. Hieraus lassen sich Schlüsse in Bezug auf Markt- oder Konsumentenverhalten ziehen, die zum Handeln zwingen. Persönlichkeitsrechte und Datenschutz sind hierbei zu beachten.

Nachhaltiges Online-Marketing

Gleichsam auf den drei Dimensionen ÖKOLOGISCH, ÖKONOMISCH und SOZIAL beruht Nachhaltigkeit. Bezogen auf das Online-Marketing - und einfach ausgedrückt - bedeutet dies vom ökologischen Aspekt her, Webseiten für einen geringen Stromverbrauch zu optimieren. Vom ökonomischen Aspekt her, Werbung in Verbindung mit dem Nachhaltigkeitsmarketing z. B. so zu gestalten, dass in nachhaltige Kundenbeziehungen investiert wird und bewusster Konsum im Vordergrund steht. Vom sozialen Aspekt her die Privatsphäre der Webseitenbesucher respektiert, transparent und ehrlich über Tracking-Methoden und -Tools aufgeklärt wird. Einer Datensammlung vorher zugestimmt werden muss - ohne Schlupflöcher und Dark Patterns (Irreführung).

Native Advertising

Nativ Advertising (Werbung im bekannten Umfeld) ist eine besondere Art bezahlter Werbung und fügt sich als relevanter Beitrag in ein redaktionelles Umfeld ein. Es ist eine populäre Werbeform, die visuell/formal als klassischer redaktioneller Beitrag aufgefasst wird (wenn auch als Anzeige gekennzeichnet). Diese Werbeform findet sich häufig in Social-Media-Feeds, auf Nachrichtenseiten oder als empfohlener Inhalt auf Webseiten wieder. Beugt ggfs. Bannerblindheit und Werbeblocker vor.

Online-Marketing Strategie

Eine Online-Marketing Strategie sorgt für Effizienz und positioniert ein Unternehmen wirkungsvoll im Zielgruppenumfeld. Sie legt den Handlungsrahmen fest und unterstützt dabei, das Online-Marketing so zu planen, dass ein Erfolg deutlich wahrscheinlicher ist. Eine Online-Marketing Strategie führt zu einer gezielten, begründeten Auswahl von Maßnahmen. Ziele und Reaktionen werden mess und nachvollziebar, Online-Marketing Maßnahmen transparent und evaluierbar. Potenzielle Neukunden und auch neue Mitarbeiter lassen sich im Internet gewinnen - ohne dem Zufalls-Prinzip! Hier gibt es noch mehr Vorteile zu lesen.

Opt-in

Opt-in ist ein Zustimmungsverfahren aus dem Permission-Marketing - eine Form des Direktmarketings. Der Rezipient gibt Werbetreibenden die ausdrückliche Erlaubnis (engl. permission), Werbung oder Informationen wie in Form von E-Mails bzw. Newsletter zuzusenden. Schritt eins ist das selbstbestimmte Eintragen der Kontaktdaten in die Verteilerliste (Opt-in). Mit Schritt zwei muss die Bestätigung des Eintrags durch Klick auf den Verifizierungslink in der zugesandten E-Mail erfolgen (Double-Opt-in).

Page Speed

Die Geschwindigkeit einer Webseite (Ladezeit bis zum Anzeigen gewünschter Inhalte) wird als Page Speed bezeichnet. Eine schnelle Ladezeit hat Einfluss auf das Ranking von Webseiten in den Suchmaschinen, denn damit wird ein positives Nutzererlebnis erzeugt. Je größer die Ladezeit, desto eher werden Besucher die Seite vorzeitig verlassen. Häufig sind u. a. überdimensionierte Bilder, zu viele Skripte oder langsame Hosting-Server Schuld an langen Ladezeiten.

Persona-Methode

Die Persona-Methode ist ein Werkzeug in der Zielgruppenanalyse. Eine Persona ist eine fiktive oder auch reale Person, die mit ihren Merkmalen stellvertretend eine Zielgruppe repräsentiert. Mit einem Moodboard wird eine Persona-Welt erschaffen, die den Blick auf das Verhalten legt und auf die dringendsten Fragen Antworten geben soll. Dabei werden psychografische Merkmale wie Interessen, Bedürfnisse, Lifestyle, Werte, Erwartungen, Sorgen oder Herausforderungen bei der Kaufentscheidung in den Vordergrund gestellt. Mit einer Persona wird das Ziel verfolgt, nutzerfreundliche und bedarfsgerechte Produkte oder Dienstleistungen sowie relevanten Content (für Webseiten oder Onlineshops) zu erschaffen. Ergebnisse von Personas müssen regelmäßig reflektiert werden (Verhalten ändert sich) und in die Umsetzung bzw. Optimierung kommen.

Quellcode

Quellcode (oder Quelltext, Seitenquelltext oder Source Code), ist ein in Programmiersprache verfasster Text, der von Browsern ausgelesen werden kann, damit die Inhalte einer Webseite optimal dargestellt werden können. Ein schlank gehaltener Quellcode, der korrekt programmiert ist, führt zu einer schnelleren Ladezeit und damit zu zufriedenen Webseitenbesuchern und Kunden. Siehe auch Nachhaltiges Online-Marketing.

Remarketing

Mit Remarketing (auch Retargeting) ist im Online-Marketing ein Verfolgungsverfahren von Webseitenbesuchern gemeint. Beim Besuch einer Webseite oder eines Onlineshops wird der Besucher markiert. Im Anschluss wird dieser mit gezielter Werbung auf anderen Webseiten oder auf Social Media Plattformen erneut angesprochen. Da dieser Besucher Interesse an der Webseite bzw. an einem Produkt gezeigt hat, soll er erneut darauf aufmerksam gemacht und zu einer Handlung bewegt werden, wie z. B. den Kauf des Produktes. Dieses Vorgehen erhöht die Werberelevanz und damit die Conversionrate (z. B. Bestellquote). Die Privatsphäre der Webseitenbesucher sowie die vorangestellten Transparenzpflichten der Webseitenbetreiber müssen dabei eingehalten werden.

Responsiv Webdesign

Responsive Webdesign bedeutet, eine Internetseite für alle Bildschirmgrößen fit zu machen, besonders für mobile Endgeräte (Tablets/Smartphones). Damit kann die Webseite ohne Probleme auf jedem Endgerät genutzt werden. Responsiv Webdesign gehört zum Standard der Benutzerfreundlichkeit dazu.

ROAS

Mit ROHAS (Return on Advertising Spend) ist eine Kennzahl gemeint, welche misst, wie rentabel Werbeanzeigen sind. Sie eignet sich für die Beurteilung und den Vergleich von Werbemaßnahmen und ist daher für das Marketing von Bedeutung. Der ROAS ist ein Teilbereich des ROI (Return-on-Investment).

SEA

SEA (englisch für Search Engine Advertising) bedeutet übersetzt Suchmaschinenwerbung. Dabei handelt es sich um bezahlte Werbung der Werbetreibenden in Suchmaschinen mit abgestimmten Suchbegriffen (Keywords) und passgenauen Werbeanzeigen für die ausgewählte Zielgruppe. Bei der Auswahl der Werbenetzwerke wie Google, Bing oder Ecosia kommt es auf die Art des Unternehmens, die Zielsetzung und Zielgruppe an. Oder ob eine Marktnische (Nischenstrategie) bedient werden soll. Gute und wirksame Ergebnisse setzen aktuelle Kenntnisse zu Werbenetzwerken, Analyse und Optimierung während der Werbekampagne voraus.

Segmentierung

Mit Segmentierung ist die Zerlegung einer ungleichartigen Gesamtheit wie der Gesamtmarkt oder auch ein Newsletter-Verteiler in gleichartige Interessensgruppen gemeint. Durch Segmentierung und aufgrund bestimmter Kriterien können Unternehmen und Werbetreibende ihre Zielgruppen individuell und mit geeigneten Content- oder Werbemaßnahmen in
ihren Such- und Kaufverhalten bestärken.

SEO

SEO (englisch für Search Engine Optimization) bedeutet übersetzt Suchmaschinenoptimierung. Hierbei handelt es um verschiedene inhaltliche und technische Maßnahmen zur Optimierung von Internetseiten für die Anzeige von organischen (unbezahlten) Suchergebnissen. Diese regelmäßig durchzuführende Maßnahmen tragen dazu bei, die Sichtbarkeit einer Webseite oder eines Onlineshops in den Trefferlisten von Internetsuchmaschinen für Suchende langfristig zu verbessern. Gute und wirksame Ergebnisse hängen maßgeblich von aktuellem Wissen, Technikverständnis, Geduld, Kontinuität und einer klarer Zielsetzung ab. SEO ist ein abteilungsübergreifendes Thema in Unternehmen und sollte von Anfang beim Aufbau einer neuen Webseite, eines neuen Onlineshops oder bei einem Relaunch mitgedacht werden.

SERP

SERP (Search Engine Result Page), deutsch Suchergebnisseite, ist die Darstellung der Suchergebnisse in Suchmaschinen wie Google nach der Eingabe einer Suchanfrage.

Social Commerce

Im Rahmen von Social Commerce machen Marken es für ihre Kunden möglich, direkt über ihre Social Media Plattformen zu kaufen.

Social Media-Guidelines

Social Media-Guidelines oder -Richtlinien stellen eine Orientierungshilfe für Mitarbeitende in Bezug auf die Firmenkommunikation dar und beinhalten Empfehlungen für das private Engagement in den Netzwerken. Sie sind eine Orientierungshilfe für den sicheren Umgang mit sozialen Medien, sollen Krisen vorbeugen, sich positiv auf Unternehmen, Mitarbeitende und Kunden auswirken. Social Media-Guidelines werden individuell für ein Unternehmen erstellt. Neben Empfehlungen und Regeln für alle im Unternehmen, enthalten sie gesetzlich begründete Informationen wie zu Persönlichkeits-, Urheber-, Datenschutz- oder Wettbewerbsrecht.

Social-Media-Strategie

Mit einer Social-Media-Strategie wird die Vorgehensweise im Unternehmen oder einer Einzelperson mit einem längerfristig gültigen Plan festgelegt, der die verfügbaren Ressourcen und Mittel berücksichtig, für Transparenz sorgt, Sicherheitsfaktoren mit einbezieht und Maßnahmen evaluierbar macht. Eine Strategie befasst sich unter anderem mit der Analyse der Zielgruppe, des Wettbewerbs, der Tonalität, des Contents oder mit Monitoring und legt quantifizierbare Ziele fest. Eine Strategie ist die Zusammenfassung aller Planungen und Zielvorstellungen. Social-Media-Plattformen werden in der Form und zielgruppenorientiert eingesetzt, dass Marketingziele erreicht werden können.

Targeting

Mit Targeting ist im Online-Marketing die Ansprache einer genauen Zielgruppe gemeint. Eine Werbekampagne kann im Internet zielgruppengenau gesteuert werden. Die Wahrscheinlichkeit einer Conversion (Handlung) soll damit erhöht, Streuverluste vermieden werden. Hierbei sollten Webseitenbetreiber die Privatsphäre der Nutzer berücksichtigen, die sich nicht unbedingt erklären können, warum sie bestimmte Werbeanzeigen oder Banner angezeigt bekommt. Siehe auch Retargeting.

Usabiltiy

Mit Usability ist die Benutzerfreundlichkeit gemeint, wie z. B. bei Nutzung eines Produktes oder im Internet beim Besuch einer Webseite oder eines Onlineshops (Web Usability). Der Webseitenbesucher wünscht sich eine einfache, schnelle und erfolgsbringende Navigation. Das können für ihn relevante Informationen oder der unkomplizierter Kaufabschluss im Onlineshop (Checkout Prozess) sein. Die Web Usability kann im Internet über Erfolg und Misserfolg entscheiden.

Viral-Marketing

Bei Viral-Marketing handelt es sich um eine Marketing-Methode, mit der sich in kürzester Zeit eine hintergründige Botschaft wie über Social Media mit einer enormen Reichweite verbreitet. Dafür braucht es eine innovative und emotional aufgeladene Idee, das richtige Timing und die richtigen Plattformen. Die Botschaft wird von der anvisierten Zielgruppe unterstützt und unaufgefordert überall verbreitet.

Wettbewerbsanalyse

Für die bestmögliche Positionierung des Unternehmens im Internet und für die Suchmaschinenoptimierung (SEO) spielt eine systematische Wettbewerbsanalyse oder auch Konkurrenzanalyse eine wichtige Rolle. Dabei gibt es verschiedene Herangehensweisen und Kriterien, um Wettbewerber und deren Stärken, Schwächen, Ziele und Positionierung im Internet zu verstehen und mit dem eigenen Unternehmen zu vergleichen.

XML-Sitemap

Ohne eine Sitemap (dt. Seitenübersicht) ist es für Suchmaschinen wie Google schwerer, alle wichtigen Seiten einer Webseite zu finden, um sie crawlen und indexieren zu können. Das ist jedoch wichtig für ein gutes Ranking (dt. Rangfolge). Dazu kann eine XML-Sitemap erstellt und bei Google eingereicht werden. Eine Sitemap ist eine strukturierte Darstellung aller wichtigen URLs einer Webseite.

YMYL

YMYL heißt „Your Money Your Life.“ Webseiten mit sensiblen Inhalten werden als YMYL-Seiten bezeichnet. Das können Onlineshops sein oder auch Seiten mit Gesundheits-, Finanz-, Rechtsthemen, Reparaturanleitungen oder Nachrichtenseiten. Inhalte müssen besonders vertrauenswürdig und von Experten geschrieben sein, sodass diese glaubwürdig sind und falsche Informationen nicht zum Risiko von Menschen werden können. Das Thema E-A-T spiel für YMYL-Themen eine sehr große Rolle.

Zielgruppe

Unter einer Zielgruppe ist im Marketing eine Gruppe von Personen mit ähnlichen Interessen und Merkmalen zu verstehen, die ein Werbetreibender (das Unternehmen) mit bestimmten Marketingaktivitäten als Kunden gewinnen möchte.

Zielgruppenanalyse

Eine Zielgruppenanalyse hilft dabei, Kunden besser kennen zu lernen. Und zwar zu dem Zeitpunkt, wo z. B. die Markeinführung eines neuen Produktes oder einer neuen Dienstleistung ansteht. Das Wissen über die Zielgruppe ist wichtig, denn Kaufverhalten und Interessen verändern sich wie durch Megatrends und hängen von vielen Faktoren ab. Um mit dem eigenen Vorhaben (Markteinführung eines neues Produktes, Marketing- oder Werbekampagne usw.) erfolgreich zu sein, ist ein systematischer Bezug zur potenziellen Nutzergruppe und zu deren Bedürfnissen und Kaufmotiven wichtig.